Gebäude des VEB Pentacon, 1985

Firmengeschichte

Bereits nach dem 2. Weltkrieg konnte die Gießerei von Zeiss Ikon AG Dresden ihre Produktion wieder aufnehmen.
So wurden auf dem Standort Dresden, Mügelner Straße 18, Aluminium Töpfe, Deckel und Pfannen im Sandguss gegossen. Später kamen dann Gussteile für Geräte- und Maschinenbau hinzu.

Durch die Verstaatlichung ging die Gießerei in die VEB Pentacon - Kamera und Kinowerke über.
Neben der Sandgussabteilung entstand dann noch eigens für die Kamera Produktion eine Kokillen- und Druckgussgießerei.
Auch mit dem 5 Jahresplan zu sozialistischen Zeiten, ging dann Pentacon in den 80er Jahren in die Kombinatsbildung des
VEB Carl Zeiss-Jena über.
Arbeitsplatz Maschinenformer in Dresden, 1992
Bereits kurz nach der Wende wurde dann das Kombinat durch die Treuhand abgewickelt.

So konnte der Gießereimechaniker Holger Höpfinger das Inventar der Gießerei 1991 von der Treuhand AG erwerben.
Noch bis1993 wurde die Produktion in der Gießerei in Dresden fortgeführt.
Gießen an Kokillenanlage in Radeberg, 1996
1993 zog die Firma Höpfinger Aluguss, in die Heinrich-Gläser-Straße nach Radeberg um.
Schon da konnten Anlagen und Produktionsabläufe modernisiert werden. So zum Beispiel,
wurde mit dem Formen von Furanharzgebundenen Formstoffen begonnen und der Kokillenguss erweitert.

Im Jahr 1997 ging Höpfinger Aluguss in eine GmbH über.
Neubau in Arnsdorf, 2002
Im Jahr 2002 investiert die Firma Höpfinger Aluguss GmbH
dann in einen Neubau im Gewerbegebiet in Arnsdorf.
So wurden der Sand- und Kokillenguss dahin verlagert und
die Produktionsbedingungen ebenso wie Qualität und Quantität erheblich verbessert.